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am 30.07.2010 um
22:57 Uhr
Inmitten der Megacity Shanghai, unweit des historischen und des modernen Stadtzentrums, ist eine 5,28 Quadratkilometer große Ausstellungsfläche ausgewiesen worden, die für den EXPO-Park und den Bau der nationalen Pavillons zur Verfügung stand. Auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses flanieren nun die Besucher über das EXPO-Gelände und genießen die Aussicht über Fluss und Promenade am Bund.
Das EXPO-Gelände ist in fünf Zonen aufgeteilt, von denen drei auf der Ostseite des Flusses im Stadtteil Pudong mit der berühmten Skyline des modernen Shanghai und zwei auf der Westseite des Flusses im Stadtteil Puxi, also näher am alten Stadtzentrum liegen. Die Puxi- und die Pudong-Seite sind über Brücken und Tunnel für den Auto- und U-Bahnverkehr miteinander verbunden. Daneben gibt es für Fußgänger Fährverbindungen über den Fluss.
Im August 2006 begannen die Bauarbeiten auf dem EXPO-Gelände. Alte Industrieanlagen, die dort zu finden waren, wurden zum größten Teil abgerissen, um Platz für die Pavillons zu schaffen, zum Teil blieben sie aber auch erhalten, um als Ausstellungshallen in den EXPO-Park integriert und zu Wahrzeichen der Weltausstellung zu werden.
Viele Gebäude sollen auch nach der EXPO eine Verwendung finden. Es ist z. B. schon beschlossen, dass das Kongresszentrum und der Chinesische Pavillon auch nach der Veranstaltung nicht rückgebaut werden. Das EXPO-Gelände selbst soll als Park- und Grünanlage in einem Naherholungsgebiet genutzt werden – als Shanghais erste „grüne Lunge“.